der Internetauftritt der Grundschule Spechbach

Kinder, bei denen Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und Rechtschreibens oder des Rechnens auftreten, bedürfen besonderer schulischer Maßnahmen. Im Rahmen der allgemeinen und/oder zusätzlichen Förderung zählt es zu den Aufgaben der Grundschule sicherzustellen, dass auch diese Kinder die Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten in den Fächern Mathematik und Sprache entwickeln, die für ein erfolgreiches Lernen Voraussetzung sind.

Aus diesem Grund hat die Grundschule Spechbach einen Förderplan erarbeitet, der die individuellen Beobachtungen, Stärken, Ziele und Maßnahmen beinhaltet und für diese Kinder geführt wird. Das Förderkonzept der Grundschule Spechbach sieht, neben den differenzierenden Angeboten im Regelunterricht, im Stundenplan eine Reihe von Förderstunden vor (abhängig von der Stundenzuteilung des Schulamts), in denen differenzierende Fördermaßnahmen im Zentrum stehen. Förderungsbedürftige Kinder werden dabei in Kleingruppen individuell gefördert. Hierzu haben einige Lehrkräfte im Rahmen ihrer Ausbildung, sowie in Fortbildungsmaßnahmen spezielle Kenntnisse in der Förderung (z.B. Lese-Rechtschreibschwäche, mathematische Lerndefizite/Dyskalkulie) erworben.

Zur Früherkennung von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten oder Rechenschwäche werden folgende standardisierte diagnostische Verfahren verwendet:

  • Münsteraner Screening
  • Diagnostische Bilderliste von Dr. Lisa Dummer-Smoch
  • Marburger Sprachscreening
  • Heidelberger Rechenprobe
  • Deutscher Mathematiktest (DeMat)

Zudem bemühen wir uns durch die enge Kooperation zwischen Schule und Kindergarten eine lückenlos durchgehende und bedürfnisorientierte Förderung  der Kinder sicher zu stellen.

 

Das Sprachförderkonzept in der Vorbereitungsklasse findet sich ausführlich im geschützen Zugangsbereich für Berechitigte und als Kopie beim zuständigen Schulamt.

Hier eine grobe Übersicht:

Je nach Sprachstand der Kinder werden verschiedene Methoden zur Ermittlung des Sprachförderbedarfs eingesetzt. Mit Kindern, die schon etwas Deutsch können wird das Marburger Sprachscreening für 4-6 Jährige durchgeführt.

Für Kinder, die fast ohne Deutschkenntnisse zu uns kommen wurde eine Kurz-Analyse entwickelt, die den aktuellen „Alphabetisierungsgrad“, Wortschatz sowie den Stand in Mathematik ermittelt und festhält.

Nach einem Lernjahr wird mit jedem Kind das Marburger Sprachscreening (erneut) durchgeführt. So kann zum einen der Lernfortschritt zum anderen auch der weitergehende Sprachförderbedarf ermittelt und dokumentiert werden.

 

Alle Arbeiten der Kinder werden gesammelt und für die Kinder einsehbar im Klassenzimmer abgeheftet. So können sie immer wieder ihren eigenen Lernzuwachs überprüfen. Im Falle eines Schulwechsels dient diese Mappe auch als Orientierung für die übernehmende Lehrkraft.

 

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