der Internetauftritt der Grundschule Spechbach

Wie alle anderen Grundschulen in Baden Württemberg hat auch unsere Schule an den verbindlichen Vergleichsarbeiten (VERA) in Klasse 3 teilgenommen. Unten sehen Sie die Ergebnisse im Vergleich zum Landesschnitt.

Das Projekt VERA (Vergleichsarbeiten in der Grundschule) ist eine flächendeckende Lernstandserhebung, die in den teilnehmenden Bundesländern in den Fächern Mathematik und Deutsch durchgeführt wird.
Entwickelt wurde die Konzeption des Projektes im Jahre 2002 von Prof. Dr. Andreas Helmke und Juniorprof. Dr. Ingmar Hosenfeld in Kooperation mit dem rheinland-pfälzischen Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur (MBWJK). Zwischen 2004 und 2006 wurden die Vergleichsarbeiten in sieben Bundesländern (Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein) zu Beginn der 4. Klassenstufe geschrieben. Nach Umstellung der Vergleichsarbeiten auf das Ende der 3. Klassenstufe im Jahr 2007 beteiligen sich alle 16 Bundesländer an der Aufgabenentwicklung, die 2009 an das Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) übergegangen ist. An der eigentlichen Durchführung der Vergleichsarbeiten sowie an der internetbasierten differenzierten Ergebnisrückmeldung an der Universität Landau nehmen derzeit acht Bundesländer teil: Baden-Württemberg, die Hansestadt Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, das Saarland sowie Schleswig-Holstein. An dem Projekt sind außerdem deutsche Auslandsschulen beteiligt, die eine 3. Grundschulklasse führen.

Zur Erklärung der Grafiken für 2009: Niveau 3 entspricht einem überdurchschnittlichen Niveau. Schule und Klasse sind identisch, da wir eine einzügige Grundschule sind – es also nur eine dritte Klasse gibt. KhN bedeutet: nicht messbar.

Niveau-mathe-2009 Niveau-Deutsch 2009

 

So wird ersichtlich, dass die Grundschule Spechbach bei den zentralen Vergleichsarbeiten 2009 sehr gut abgeschnitten hat. Wir haben ein sehr breites Feld in Niveau 2 und nur wenige  Schüler auf Niveau 1. Trotzdem machen wir uns aufgrund der Daten neu auf den Weg und versuchen gezielt an den Punkten zu arbeiten, die für uns durch die genaue Auswertung einzelner Aufgaben innerhalb der VERA- Arbeiten ersichtlich wurden.

 Zur Erklärung der Grafiken für 2010:
Niveau 5 entspricht dem höchsten und überdurchschnittlichen Niveau. Schule und Klasse sind identisch, da wir eine einzügige Grundschule sind – es also nur eine dritte Klasse gibt.

Leistungen im Fach Deutsch: GS Spechbach – Land BW
Ergebnis Vera 10 Lesekompetenz

Leistungen im Fach Mathematik: GS Spechbach – Land BW
Ergebnis Mathematik 2010

Auch die Zahlen für das Jahr 2010 bescheinigen unseren Grundschulkindern sehr gute Ergebnisse. Die leistungsschwächste Stufe 1 wurde in Spechbach nicht gemessen, der Mehrheit der Kinder wurde  ein gehobenes bis hohes Niveau attestiert. Für uns bedeutet dies, dass es uns gelungen ist, alle Kinder „mitzunehmen“. Weiter zeigen uns die Ergebnisse, dass wir uns vermehrt um die durchschnittlich begabten Kinder bemühen müssen, um das „Mittelfeld“ noch weiter auszubauen und den Kindern Schritte von Kompetenzstufe 2 nach 3 aufzuzeigen. Sollten wir neben dem verbindlichen Unterricht im Folgejahr Förderstunden erteilen können, dann kann dies in Kleingruppen geschehen. Unhabhängig davon muss eine Differenzierung im Unterricht gleiche Anstrengungen versuchen. Da es in beiden Fächern ein breites Feld hoher Kompetenzstufen gibt, kann die Lehrkraft sicher auch ein Voneinander unter den Schülern zulassen und im pädagogisch sinnvollen Rahmen unterstützen.

 Zur Erklärung der Grafiken für 2011:
Niveau 5 entspricht dem höchsten und überdurchschnittlichen Niveau. Schule und Klasse sind identisch, da wir eine einzügige Grundschule sind – es also nur eine dritte Klasse gibt.

Vera 2011 MatheVera 2011

Die Ergebnisse 2011 zeigen ein anderes Bild als in den Vorjahren. Vor allem im Fach Deutsch gibt es eine relativ große schwache Gruppe. Es folgte intern eine klare Analyse mit folgenden Konsequenzen:

  • Auf Schülerseite im alltäglichen Unterricht in der konkreten Klasse alle Anstrengungen für den Schülerteil der Stufen 1 und 2 in Klasse 4 zu bündeln
  • Auf Planungsseite eine Analyse der Vorjahre dieses Jahrgangs und die die daraus gewonnenen Erkenntnisse in Klasse 1 und 2 bereits konsequent umzusetzen.

 

Nachtrag: Ergebnis der durchgeführten Konsequenzen: 50% der Klasse erhielt 1 Jahr später eine Gymnasialempfehlung.

 Ergebnisse 2012: 1 Schüler entspricht gerundet 6%

Deutsch  – Lesen:
Deutsch Lesen 2012

Deutsch Sprachgebrauch:

In dieser Klasse haben 7 von 17 Kindern einen Migrationshintergrund. Die Leseleistung und auch die Leistungen im Sprachgebrauch zeigen auf, dass die Kinder weitere Unterstützung brauchen. Andererseits zeigt die Grafik „Lesen“ auch ein breites Feld guter Leser im Vergleich zum Landesdurchschnitt. Mit dem Ausbau unseres Schulkonzepts  –Teilbereich Lesen– versuchen wir hier Verbesserungen zu erreichen.

Deutsch Sprachgebrauch 2012

 Mathematik Ergebnisse 2012

 

Bereich: Größen und Messen:
Vera Mathe 2012

Bereich Muster und Strukturen:
Vera Mathe Muster 2012

Im Teilbereich Größen liegt die Klasse über dem Landesschnitt – im Bereich Muster und Strukturen gleich auf. Besonders im letzten Bereich bedarf es also noch der Unterstützung im Unterricht. Eine Überprüfung des Lehrwerks und der Stoffverteilungspläne wird für das nächste Schuljahr vorgenommen – ist dieser Teilbereich ausreichend berücksichtigt?

Nach 4 Jahren Teilnahme an VERA bilanzieren wir, dass die jeweiligen Werte nicht isoliert betrachtet werden dürfen, sondern stets die Rahmenbedingungen und die Klassenzusammensetzung berücksichtigt werden müssen – bevor wir für die Schule Schlüsse daraus ziehen und Veränderungen beschließen können.

 

 

Auch für die folgenden Jahre gilt, dass wir  stets über dem Landesdurchschnitt abgeschlossen haben. Die genauen Tabellen aus den letzen Jahren folgen anbei.

Viel wichtiger ist aus unserer Schlussfolgerung aber dieses: Kleine Landschulen, wie wir, sind gemäß den Vera Ergebnissen keinesfalls schlechter, als große Schulen mit allerlei Fachräumen und teurer Ausstattung.

Hier die Ergebnisse von 2015:

Ergebnisse 2016:

 

 

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