Immer wieder kommt ein neuer Frühling…

Fröhliches Oster- und Frühlingsbasteln an der Grundschule Spechbach

Am Donnerstag, den 26. März, wurde es in der Grundschule Spechbach besonders bunt und lebendig: Die gesamte Schule feierte gemeinsam ein großes Oster- und Frühlingsbasteln.
Zu Beginn wurden alle Schülerinnen und Schüler in sechs verschiedene Gruppen eingeteilt. Im Laufe des Vormittags durchliefen sie dann mehrere Stationen, an denen es jede Menge auszuprobieren und zu gestalten gab. Ob bei einem Osterparcours, beim Basteln von Osterkörbchen, dem Backen von Osterkeksen oder dem Hören einer Ostergeschichte, war für jeden etwas dabei. Besonders kreativ ging es auch beim Bemalen kleiner Vögelchen für den Osterstrauch zu. Mit viel Fantasie entstanden zudem bunte, ganz individuell gestaltete Hasen als Gartenstecker, die nun den Frühling einläuten.
Der Vormittag war für alle ein voller Erfolg. Die Kinder hatten nicht nur großen Spaß, sondern konnten auch klassenübergreifend zusammenarbeiten und sind an diesem kreativen und abwechslungsreichen Schultag enger zusammengewachsen.
Vielen Dank an alle Helfer für Ihre Unterstützung an den Stationen.




Käfer und Co. in der Grundschule Spechbach

Mitmachtheater begeistert unsere Schüler

Am vergangenen Freitag war das Mitmachtheater ,,Käfer und Co.“ von Frank Stöber an unserer Schule zu Besuch. Dabei handelt es sich um ein besonderes Theaterformat, bei dem die Kinder nicht nur zuschauen, sondern aktiv mitsingen, mitspielen und ihre eigenen Ideen einbringen können. Einzelne Schüler durften auf der Bühne verschiedene Rollen spielen und waren damit ein wichtiger Teil des Theaterstücks.
Gespielt wurde das Stück „… und du bist raus“, das sich auf kindgerechte Weise mit den wichtigen Themen Außenseitersein und Mobbing beschäftigt. Im Mittelpunkt steht die Biene Babsi, die mit ihren Freunden eine eingeschworene Gemeinschaft bildet. Die Gruppe entscheidet selbst, wer dazugehören darf und wer nicht. Besonders der Weberknecht Uwe bekommt das zu spüren. Auf dem Wandertag der Insektenschule machen sich Babsi und ihre Bande über ihn lustig und schließen ihn aus. Zwar versucht Rita Raupe Uwe zu unterstützen, doch zunächst scheint er sich gegen die Gruppe nicht behaupten zu können. Die Situation spitzt sich immer weiter zu, bis plötzlich ein Gewitter aufzieht und für eine überraschende Wendung sorgt…
Ein gelungenes Stück, in dem wichtige soziale Themen wie Selbstwertgefühl, Mut zur Eigenständigkeit innerhalb einer Gruppe, das Eingestehen von Fehlern sowie die Bereitschaft, sich zu entschuldigen und etwas wiedergutzumachen. So wurde das Theater nicht nur zu einem unterhaltsamen Erlebnis, sondern auch zu einer wertvollen gemeinsamen Lernerfahrung.
Die Kinder hatten sichtlich Freude daran, mitzusingen, mitzuspielen und ihre Ideen einzubringen. Wir bedanken uns im Namen aller Kinder recht herzlich bei dem Förderverein der Grundschule für die Finanzierung des Theatererlebnisses.




Mut statt Angst: Zu Besuch beim Rettungswagen

Die Klassen 2 und 4 erleben einen spannenden Einblick in die Arbeit von Rettungskräften

Am Mittwoch, den 11.02.2026, durften die Klassen 2 und 4 einen Rettungswagen genauer unter Lupe nehmen und wurden dabei von zwei erfahrenen Rettungssanitätern begleitet.
Mit großer Neugier betraten die Schüler den Rettungswagen und staunten nicht schlecht, was es darin alles zu entdecken gab. Die Rettungshelfer erklärten die verschiedenen Geräte und Materialien, die sich im Fahrzeug befinden. Die Kinder erfuhren, wofür die einzelnen Instrumente gebraucht werden und worauf es in einem Notfall ankommt. Sie lernten, wie Patienten auf der Liege stabilisiert werden und warum jede Bewegung gut durchdacht sein muss.
Anhand einiger mutiger Kinder wurde demonstriert, wie man sicher angeschnallt und stabilisiert wird. Diese praktische Erfahrung half vielen, mögliche Ängste abzubauen und zu verstehen, dass ein Rettungswagen ein Ort der Hilfe und Sicherheit ist.
Der Vormittag war für alle Kinder sehr lehrreich und spannend. Sie konnten viele Fragen stellen und erhielten interessante Einblicke in die wichtige Arbeit der Rettungskräfte.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Rettungshelfer, die sich die Zeit genommen haben, den Klassen diesen besonderen Einblick zu ermöglichen.




Erlebnisse im Wald

Erlebnisse im Wald

Dieses herrliche sonnige Herbstwetter nutzten die Erst- und Zweitklässler für einen Vormittag im Spechbacher Wald.
Bereits um 9.30 Uhr wanderten sie zum Spielplatz am Sperbelbaum. Dort stärkten sich alle Wanderer zunächst mit einem ausgiebigen Frühstück, bevor die Spielgeräte ausprobiert wurden.
Aber schon bald ging es an die „Arbeit“. Jede Klasse baute baute sich ein kuschliges Nest aus Waldmaterial. Emsig wie die Waldameisen trugen sie Stöcke, Äste und andere Baumaterialien herbei, welche vorsichtig übereinander geschichtet wurden.
Nach einer halben Stunde war der Bau fertig und wurde gleich für eine gemeinsame Besprechung genutzt. Richtig gemütlich war es dadrin. Nach dieser kurzen Erholung fogten einige Waldspiele.
In einem Partnerspiel ging es darum, mit verbundenen Augen Bäume zu ertasten und wiederzuerkennen. Großen Spaß bereitete auch das Spiel „Räuber und Eichhörnchen“. Wer fand die meisten von den Eichhörnchen versteckten Nüsse (Kaubonbon) wieder?
Die Räuber beobachteten genau, wo die Nahrung versteckt wurde.
Trotzdem wurde nicht alles wiedergefunden. So liegen noch jetzt einige Nüsse als Kaubonbon getarnt zwischen den Bäumen.
Glücklich und zufrieden wanderten alle Kinder gegen 12.30 Uhr zurück zur Schule.
Sie waren sich einig darin, dass dies ein besonders schöner und erlebnisreicher Schultag war.




Ein Fell für alle Fälle

„Ein Fell für alle Fälle“

Unter diesem Motto bietet Frau Unser auf ihrem Hof in Spechbach ein Sozialtraining mit 2 Pferden und 3 Eseln an. In ihrem Konzept heißt es unter anderem: „Tiere vermitteln den Kindern uneingeschränkte Akzeptanz. Tiere lösen Gefühle aus. Studien zeigen, dass sich Kinder und Jugendliche, die mit Tieren aufwachsen, besser in die Gefühle und Bedürfnisse anderer Menschen hineinversetzen können. Empathie ist der stärkste Gegenspieler der Gewalt, die Grundlage jeder Fürsorge und eine gute Basis für die Entwicklung sozialer Kompetenzen und den Aufbau vertrauensvoller Bindungen.

An fünf Vormittagen durften die Zweitklässler den Hof besuchen und mit den Tieren lernen. Im Mittelpunkt stand Ronja, eine sehr zutrauliche Haflingerdame. Geduldig ließ sie sich von den Kindern putzen, bürsten und striegeln. Oft waren dabei bis zu 10 Kinder gleichzeitig tätig.

Rücksichtnahme auf das Pferd und die anderen Helfer verstanden sich bald von selbst. Auch beim Reinigen und Ausmisten des Stalles arbeiteten die Mädchen und Jungen immer besser zusammen, übernahmen Verantwortung und entwickelten Gemeinschaftssinn.

Beim selbstständigen Aufbauen eines Reitparcours mussten sie Absprachen treffen und Anstrengungsbereitschaft entwickeln.

Höhepunkte des Projektes waren natürlich die Möglichkeiten zu reiten. Für viele Kinder war dieser direkte Kontakt zum Pferd eine ganz neue Erfahrung. Auch hier übten die Schüler Rücksichtnahme, gegenseitige Absprachen, das Abwarten, Anerkennung und den Austausch des Erlebten.

Bei der letzten Veranstaltung begaben sich alle Teilnehmer mit Ronja auf eine Schatzsuche. Die Schatzkarte führte sie kreuz und quer über die Felder bis zu einer Baumgruppe hoch über Spechbach. Dort wurde die riesige Schatzkiste entdeckt, der süße Inhalt verteilt und verspeist. Glücklich marschierten alle zurück zum Hof, um sich dort von den Tieren und Frau Unser zu verabschieden. Angebahnte Sozialkompetenzen, wie Rücksichtnahme, Akzeptanz, Hilfsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein sollen nun im Schulalltag angewandt und weiterentwickelt werden.

Die Zweitklässler bedanken sich herzlich beim Förderverein „Die Nachsitzer“, der das Projekt zur Hälfte finanzierte und wünschen Frau Unser und ihren Tieren alles Gute für weitere Aktionen.

Informationen unter: www.unsere-reittherapie.de