Engelbilder Klasse 3

Es ist toll, wenn man für seine Schulklasse mal nicht Fahrgemeinschaften organisieren muss, weil manches Schöne gleich um die Ecke liegt.

So ist im Rathaus in Spechbach zur Weihnachtszeit eine Engel-Ausstellung des Künstlers Hans-Jakob Bopp. Also sind wir mit Mäppchen, Klemmbrettchen und Malblättern zu Fuß losgezogen und durften ungestört (da wir außerhalb der Öffnungszeit am Donnerstagmorgen von Frau Vettermann und Herrn Zappe in das Rathaus eingelassen wurden) zu meditativer Musik die wunderschönen Seelen-Bilder anschauen. Nach einer stillen Betrachtung suchte sich jedes Kind den Engel aus, der es am meisten ansprach und ihm am besten gefiel. Obgleich eine überschaubare Anzahl an Engel-Bildern zu bestaunen waren, haben drei Engel die Schülerinnen  und Schüler ganz besonders begeistert: Der Engel des Herzens „Gabriela“ (die weibliche Erscheinung des Ur-Erzengels Gabriel), der Engel des kosmischen Tores und der Engel der Wahrheit. Die Namen bzw. die Bedeutung der jeweils dargestellten Engel haben die Kinder jedoch erst später erfahren. Vor Ort wurden zunächst mit Bleistift Skizzen angefertigt, welche später in der Schule zu Hilfe genommen wurden, um ein eigenes Engelbild mit Wasserfarben zu gestalten. Es war spannend zu entdecken, wie genau die Mädchen und Jungen die ausgestellten Bilder betrachtet haben. So konnten sie im Gespräch viele Einzelheiten nennen und die Gefühle, die ihnen durch die Bilder vermittelt werden gut verbalisieren. Für die Kinder strahlen die Engel auf den Gemälden vor allem Schutz, Stärke und Geborgenheit aus.
Der Besuch der Ausstellung hat den Kindern viel Freude bereitet.
Bedanken möchten wir uns nochmals dafür, dass wir im Rathaus so freundlich aufgenommen wurden.
Eine besondere Überraschung bereitete uns noch der Nikolaus, denn die Schuhe, welche wir vor dem Ausstellungsraum abgestellt hatten, waren später mit einer Süßigkeit gefüllt. Dem Nikolaus vom Rathaus ein herzliches Dankeschön!
Die Klasse 3

(i.A.Ze)
In der Schule malten die Schülerinnen und Schüler in Anlehnung an Hans-Jakob Bopp ihre eigenen Seelen-Engel.

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Frederick Tag in der Grundschule

Warum Frederick Tag?

Mit dem Ziel bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Lust am Lesen zu steigern, wurde der Frederick Tag 1997 initiiert. Das Land Baden-Württemberg wirbt seither jährlich in der Zeit um den 20. Oktober mit dem Frederick Tag für eine aktive Leseförderung, für eine Verbesserung der Lesekompetenz sowie den Umgang mit Literatur. Seinen Namen hat der Frederick Tag in Anlehnung an das bekannte Kinderbuch „Frederick“ von Leo Lionni bekommen:
Während die anderen Mäuse Vorräte für den Winter sammeln, sammelt Frederick lieber Wörter, Farben und Sonnenstrahlen. Als die Wintertage grau und lang werden, steuert Frederick seinen Teil zur Überwinterung bei und erzählt mit seinen „Vorräten“ wunderschöne Geschichten und wird zum Dichter ernannt.

Warum ist Lesen so wichtig?

Lesen ist ein Schlüssel, der das Tor zum Verstehen der Welt weit öffnet. Für Kinder bedeutet Lesenkönnen den Eintritt in die große Welt des Wissens, des Verstehens und der Fantasie. Lesen unterhält und bildet, es stärkt das Selbstbewusstsein und fördert die Kreativität. Je lebendiger, früher und interessanter Kinder an den Umgang mit Büchern und Medien herangeführt werden, umso größer ist die Aussicht auf lang anhaltenden Erfolg.
Kindern die Begeisterung für das Lesen und die Literatur nahe zu bringen bzw. den Spaß daran zu erhalten, ist die zentrale Motivation und Zielsetzung des Frederick Tages. Viele Schulen laden an diesem Tag einen bekannten Kinderbuchautor zu einer Lesung ein. Um diese Kosten zu sparen, haben wir uns in der Grundschule Spechbach etwas einfallen lassen. Alle Lehrkräfte, Bürgermeister Zimmermann sowie Frau Egolf und Frau Schimmer lasen den Kindern aus klassischer Kinderliteratur vor. Dazu verteilte man sich in Kleingruppen im Schulhaus, dem Vereinsraum, der Sporthalle und bei der Feuerwehr, um ungestört Ronja Räubertochter, Emil und die Detektive, Räuber Hotzenplotz, das Sams uvm. zu hören.  Groß und Klein hat die Aktion gefallen und einige Kinder haben bereits die vorgelesenen Bücher ausgeliehen, um sie Zuhause zu Ende lesen zu können.
Im Namen der Kinder nochmals vielen Dank allen, die zum Gelingen beigetragen haben – auch der Feuerwehr für die Bereitstellung des Raums. (RK)

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