Viele Kinder der VKL Klasse erleben gerade ihren ersten Sommer in Deutschland. Sie sind erstaunt, was bei uns alles wächst und beobachten eifrig die wachsenden Früchte in Feld und Garten.
Da leider alle Kinder keinen Obstgarten besitzen, war es für die Kinder eine besondere Freude, Kirschen der Gemeinde Spechbach ernten zu dürfen. Fröhlich singend machten wir uns auf die Wanderung zu den Kirschbäumen.
Dort angekommen füllten alle eifrig ihre mitgebrachten Taschen und einige wären am liebsten noch bis hoch auf die Bäume geklettert.
Nach kurzer Zeit waren viele Kinder rot verspritzt und hatten einen Riesenspaß bei der Ernte.

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Unter anderem dieser Frage gingen die Erstklässler der Grundschule Spechbach im Rahmen ihres Projektes „Kinder dieser Welt“ auf den Grund.

Zunächst untersuchten wir verschiedene Sprachen und führten ein Sprachexperiment durch, bei dem wir eigene Fantasiewörter erfanden – zum Beispiel:  ….

Um herauszufinden, wie Kinder in anderen Ländern leben, verlegten wir die folgenden Unterrichtsstunden nach draußen:

Wir betrachteten Fotos, lauschten kurzen Geschichten und entdeckten viele Unterschiede im Vergleich zu unserem komfortablen Leben.

Unterricht auf dem Feld über ein Schulradio?
Kinder, die arbeiten müssen?

Mädchen, die nicht zur Schule gehen können?

Das machte uns sehr nachdenklich, und wir diskutierten darüber unter Betrachtung der Kinderrechte.

Den Unterricht im Freien beendeten wir mit verschiedenen Spielen aus anderen Ländern. (Haben Sie schon einmal vom gordischen Knoten gehört?)

Zurück im Klassenzimmer lauschten wir unter dem Motto „Musik ist eine Sprache, die jeder versteht“ den Klängen landestypischer Instrumente. Als Höhepunkt und zugleich Abschluss unseres Projektes filmten wir unsere eigene Musik, die wir auf unseren selbst gebastelten Instrumenten spielten.

(ZÄLTLI, SAKAKER, CUCORCA und TANG sind übrigens Synonyme für unser deutsches Wort BONBON.)

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Heute am 3.6.16 war die Feuerwehr bei uns an der Grundschule. Also Gott sei Dank nicht weil es gebrannt hat, sondern weil wir, die Klasse 4, ein bisschen mehr über die Arbeit der Feuerwehr wissen wollten. Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine ging ins Feuerwehrhaus und die andere zu den Feuerwehrautos. Einen kurzen Film sahen wir im Feuerwehrhaus an, in dem gezeigt wurde, wie schnell ein Zimmer Feuer fangen kann- nämlich manchmal in nur zwei Minuten! Mit Hilfe von Folien erklärte uns ein Spechbacher Feuerwehrmann, wie man sich im Brandfall richtig verhält. Danach gingen wir auf den Pausenhof. Dort standen die Fahrzeuge der Feuerwehr. Wir durften raten, wie die Geräte heißen und wofür man sie braucht. Zum Beispiel gab es einen Stromaggregator , viele Schläuche, einen Erste-Hilfe-Koffer und eine Trage für Verletzte. Überrascht waren wir, als wir hörten, dass neben der ganzen Ausrüstung noch 600 Liter Wasser in dem Feuerwehrauto Platz fand. Gespannt schauten wir zu, wie der Feuerwehrmann den Hydranten mit einem Hebel öffnete und die Pumpe anschloss. Die Ausrüstung der Feuerwehr konnten wir an Frau Stein benennen und danach durfte sogar jeder die Jacke und den Helm anziehen. Die beiden Sachen waren sehr schwer! Auch die Atemflasche durften wir anheben: Diese konnten wir kaum hochheben, da können wir nun nicht mehr sagen, dass unser Schulranzen zu schwer ist!

Zuletzt haben wir noch ein sehr spannendes Experiment durchgeführt: Es wurde Wachs in einem Topf geschmolzen, das dann mit einem Bunsenbrenner angezündet wurde. Zwei Sekunden später stand das Wachs in Flammen. Bei einem anderen Versuch zündete Herr Braun Öl an und goss einen Spritzer Wasser dazu! Da gab es eine riesige Stichflamme, die dafür sorgte, dass alle Kinder nach hinten sprangen. So wurde uns ganz klar, dass man heißes Öl nie mit Wasser löschen darf! Ein spannender und lehrreicher Feuerwehrbesuch ging zu Ende!
Vielen herzlichen Dank an Herr Rudewig, Herr Braun und Frau Stein! Es war ein toller Tag bei der Feuerwehr!

Antonia K.

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Dass Schnecken alles andere als eklig sind, erfuhren die Kinder der 2. und 3. Klasse bei ihrem Schneckenprojekt. Nachdem einzelne Schüler und Schülerinnen immer wieder Schnecken ins Klassenzimmer brachten, beschlossen die Lehrerinnen das Interesse der Kinder zu nutzen. So durfte jedes Kind der Klasse eine Schnecke suchen, um verschiedene Stationen mit dem Tier zu durchlaufen und es dabei genau zu beobachten. Die Schüler beschäftigten sich mit den Fragen:

  • Kann eine Schnecke hören?
  • Spürt eine Schnecke Feuchtigkeit?
  • Spürt die Schnecke Erschütterungen?
  • Kann eine Schnecke sehen und fühlen?
  • Was frisst eine Schnecke?………und viele Fragen mehr.

Interessant zu beobachten war, wie die Schnecke ein Mehl-Wasser-Gemisch mit Hilfe ihrer Raspelzunge aufnahm. Das konnte man auf einer Glasscheibe besonders gut sehen von unten sehen.

Nachdem auch die Schnecken fleißig mitgearbeitet hatten, wurden alle Tiere auf einer Wiese wieder freigelassen. Das ist nicht allen Kindern leicht  gefallen, da ihnen die Tierchen inzwischen doch ans Herz gewachsen waren.

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Die Sonne lacht, der Frühling nimmt Fahrt auf und die Bienen beginnen mit ihrer Arbeit.

Seit Mai haben unsere Grundschüler nun ihre eigenen Bienen. Zusammen mit dem Imker Jens Ronacher erlebt nun eine Kleingruppe jede Woche die Imkeralltag. Zusammen mit den Kindern werden Waben eingesetzt, das Volk auf Schädlinge und ausreichend Honigraum kontrolliert… – und bald wird der erste Honig geschleudert, den gibt es dann freitags beim gemeinsamen Frühstück.

Bienen sind nicht nur sympathisch, vor allem lassen sich an ihnen exemplarisch viele Mechanismen der Tier- und Pflanzenwelt zeigen und verstehen. Die Selbstorganisation der Völker im Bienenstaat, die klare Rollenverteilung und das ausgeklügelte Kommunikationsverhalten der Bienen machen sie zu anschaulichen Beispielen für das Sozialverhalten von Tieren.

So wird auch im Unterricht die Biene zukünftig an unserer Schule ein interessantes Lernfeld sein.

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