Besuch der Schlossfestspiele Heidelberg

„Der kleine Ritter Trenk“

Am 27.6.2012 fuhren die 1. und 2. Klasse zu dem Theaterstück „Der Kleine
Ritter Trenk“ nach Heidelberg.
In dem Stück geht es um Trenk Tausendschlag und seine Familie. Sie sind
Leibeigene des bösen Ritters Wertolt dem Wüterich.
Jedes Jahr wird sein Vater von ihm ausgepeitscht, wenn er seine Zinsen nicht bezahlen kann.
Das will Trenk in Zukunft verhindern. Er will selbst ein Ritter werden!
Mit Hilfe von Thekla, seinem Schwein „Ferkelchen“ und einem bisschen
Glück kämpft Trenk unter anderem mit einem Drachen und besiegt Wertolt.
Am besten hat mir an dem Theaterstück gefallen, dass der Gaukler dem
bösen Ritter Wertolt seine Hose runtergezogen hat und dass die
Schauspieler auch Lieder gesungen haben.
Nach dem Theaterstück sind wir mit der Bergbahn in die Stadt
hinuntergefahren und haben dort noch ein leckeres Eis gegessen.
Es war ein schöner Ausflug.

Von Justus K.

Besuch beim Mühlenbäcker

„Hier wird noch wie zu Großmutters Zeiten gebacken“, versicherte Bäckermeister Wolfgang, als er die Zweitklässler in der Backstube der Mühlenbäckerei Zuzenhausen begrüßte.
Hier werden nur ganz wenige Maschinen benutzt, weil das meiste in Handarbeit produziert wird.
Auch durch den völligen Verzicht auf Zusatzstoffe ist die Herstellung der Backwaren sehr zeitaufwändig.
Besonders beeindruckt hat die Schüler der riesige Holzofen mit zwei 2,70 m tiefen Backkammern.
Hierin wird die Spezialität des Hauses, das beliebte Holzofenbrot, gebacken. Danach reicht die Hitze noch für die leckeren Blechkuchen.
Großen Spaß bereitete allen Kindern die eigene Herstellung von Laugengebäck.
Jeder durfte eine Brezel und andere Teigstücke formen. Anschließend spendierte der Mühlenbäcker den hungrigen kleinen Bäckern ein frisches duftendes Holzofenbrot, welches vorzüglich schmeckte.
Zum Schluss durfte jeder seine selbst kreierten Laugenteile mitnehmen. Wir danken Bäckermeister Wolfgang für den anschaulichen und lehrreichen Backunterricht.

 

Bild und Text: tat

Lesespaß

Inzwischen haben unsere Erstklässler alle Buchstaben gelernt und Freude am Lesen entwickelt. Am 10. Juni besuchten sie mit ihrer Lehrerin die Spechbacher Bibliothek, in der sie herzlich von Frau Werle empfangen wurden.
Die Bibliothekarin erklärte den Kindern, wie die Bücherei funktioniert und las ihnen eine fantasievolle Geschichte von Cornelia Funke vor. Anschließend wurde eifrig in den Büchern gestöbert und gelesen. Jedes Kind durfte sich eine Ferienlektüre seiner Wahl ausleihen.
Ein herzliches Dankeschön an Frau Werle!

Halloweenlesenacht

Am 28.10.2010 füllte sich zu ungewohnter später Stunde die Grundschule Spechbach mit Leben. Wir (16 Zweitklässler) trafen am Abend mit Schlafsäcken, Proviant, Taschenlampen und etlichen Büchern bepackt in der Schule ein, um die Nacht darin zu verbringen. Das Klassenzimmer erstrahlt mit Hilfe von Kürbiswindlichtern, Skeletten, Lichterketten, Spinnenweben und selbst ausgehöhlten Kürbislaternen in einem schaurig schönen Halloweenglanz. Als unser Nachtlager aufgebaut und alles an Ort und Stelle verstaut war, konnte unsere Halloweenlesenacht beginnen.
Wir waren schon voller Spannung wie das bereits begonnene Buch „Der kleine Drache Kokosnuss im Geisterschloss“ aus gehen würde. Doch so leicht wollte es uns Klemenzia – ein Spukgeist aus dem besagten Buch – nicht machen. Wir fanden anstelle des Buches lediglich einen Brief von Klemenzia. Darin teilte sie uns mit, dass wir verschiedene Rätsel, die im Schulhaus versteckt sind, lösen müssen. Nur so konnten wir wieder an unser Buch gelangen. Doch wir entpuppten uns als wahrhafte Rätselmeister und so konnten wir schon nach kurzer Zeit gemeinsam das Ende lesen und unsere selbst gekochte Kürbissuppe genießen.
Anschließend bastelten wir passend zum Buch ein „Guckloch“ und spielten ein Halloween-Lesespiel, bevor wir uns mit einem Buch bewaffnet in unsere Schlafsäcke zurückzogen. Gerüchten zufolge sollen bei den letzten standhaften Lesern gegen 11.00 Uhr Augen und Taschenlampen erloschen sein. Die lange Nacht war uns am nächsten Morgen anzumerken, als einige Eltern zum Frühstücken kamen. Trotz der Müdigkeit waren wir aber alle begeistert über die Nacht und konnten es kaum glauben, dass Schule und Bücher so viel schaurigen Spaß bereiten können.

Wir sind die harten Piraten!

Frei nach dem Motto „Wir sind die harten Piraten“, haben wir letzte Woche mit unserem Projekt „Piraten“ begonnen. Schnell stießen wir auf den Lebensraum der Piraten – das Schiff –  und entschlossen uns, selbst kleine Boote zu bauen. Die Kinder sammelten Gegenstände, die schwimmen und brachten diese mit. Wir stellten alle Gegenstände (Milchtüten, Flaschen, Holzrinde, Korken, Schaschlikspieße…) auf einen großen Gemeinschaftstisch und jedes Kind baute daraus sein eigenes Boot. Die einzige Vorgabe war, es soll später auch schwimmen, denn wir wollten unsere Piratenschiffe natürlich auch ausprobieren. So zogen wir am 13.07.2010, bepackt mit unseren Schiffen, zum Lobbach auf und ließen sie schwimmen. Und siehe da, wirklich jedes Schiff meisterte den Lobbach!!!

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